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Der Bundesverband der Mütterzentren e.V.


Der Verband unterstützt rund 400 Mütterzentren in Deutschland und vertritt ihre Interessen auf der Bundesebene. Wir vernetzen die Häuser durch unsere Veröffentlichungen, politischen Kampagnen, Schulungen, Fachtage und bundesweiten Treffen.

Die ersten Mütterzentren wurden vor über dreißig Jahren gegründet, weil Frauen es satt hatten, allein mit ihren Kindern zu Hause zu sein. Sie wollten raus. In die Öffentlichkeit, Kontakte knüpfen und dabei sein. Gesellschaftliche Teilhabe für alle und die Gelegenheit „das Leben zu leben“ ist auch heute noch einer der Schwerpunkte der Mütterzentren. Mit ihrem Konzept des „öffentlichen Wohnzimmers“ und der Idee einer sich kümmernden Gemeinschaft, erleichtern sie es jedem Menschen, die Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen und eigene Lebensperspektiven zu entwickeln.

Wir setzen uns für eine leichtere Vereinbarkeit von Familienangelegenheiten und Beruf ein und fordern, dass der Wert der Versorgungsarbeit, die hauptsächlich von Frauen geleistet wird, ins öffentliche Bewusstsein gerückt und besser entlohnt wird.

Ein Diskurs um den Begriff der Mütterlichkeit

Wir möchten Euch herzlich zum jährlichen Bundesverbandstreffen aller Mütterzentren einladen.

Alle  Informationen zu unserem Bundesverbandstreffen könnt ihr dem unten stehenden Programmpunkten entnehmen.

Wir bitten Euch euch bis zum 15.11.2017 anzumelden.

Wie immer ist für eine Kinderbetreuung gesorgt.

Wir freuen uns in diesem ahr zu Gast zu sein im Mütterzentrum Huchting e.V. und euch dort begrüßen zu dürfen.

 

Programm

Freitag, den 17.11.2017 - Verleihung der Praktissima

16.00 Uhr – Herzlich Willkommen
Ankommen & Begrüßung im Mütter- und Familienzentrum Huchting e.V.

17.00 Uhr – Praktissima 2017
Preisverleihung

18.30 Uhr – Festliches Abendessen

20.00 Uhr – Zeit zum Austausch
Gemeinsamer Ausklang des Abends

 

Samstag, den 18.11.2017

09.00 Uhr – Ankommen

09.30 Uhr – Film Special mit anschließendem Austausch: "Wo die freien Frauen wohnen - Vom Matriarchat der Mosuo"

mit eine der drei Regisseurinnrn: Dagmar Lilly Margotsdotter

Im Süden von China am Lugusee leben die Mosuo, die für ihr harmonisches Zusammenleben ohne Eifersucht, Gewalt und Krieg bekannt sind. Machtstreben ist ihnen fremd. Die Filmemacherinnen trafen zufriedene Menschen, die sich nach der Lebenswelt von Frauen und Kindern ausrichten. Wir sehen Frauen, die lachen, tanzen und singen, entspannt und frei sind und die wirtschaftlichen und sozialen Fäden in der Hand halten. Sie kümmern sich gemeinschaftlich um die Kinder, unterstützt von den weiblichen und männlichen Verwandten. Die patriarchale Ehe und Zersplitterung der Familie kennen sie nicht.

Hier findet ihr einen kurzen Trailer zum Film.

12.30 Uhr – Stärkung und Gespräche
Arbeitspause und Zeit für den persönlichen Austausch

13.30 Uhr – Hinter den Kulissen
Führung durch das Mütter- und Familienzentrum Huchting

14.00 Uhr – Workshop: Ankommen in Mütterzentren - gelebte Mütterlichkeit
Gegenseitige Fürsorge und ein harmonisches Miteinander entstehen nicht von alleine. Wie passt die Philosophie der Mütterzentren in die moderne Gesellschaft? Wie entsteht Gemeinschaft in einem öffentlichen Raum?
Hierzu gehen wir miteinander in den Austausch und entwickeln Ideen und Wünsche für die Zukunft.

15.30 Uhr – Auf Wiedersehen
Gemeinsamer Abschluss & Resümee

 

Tagesordnung als PDF.

Neben Beruf und Familie gehört eine Nachbarschaft, in der wir einander kennen, uns wohlfühlen und aufeinander verlassen können zu den ganz großen Glücksspendern.

Setzt ihr euch für eure Nachbarn ein oder ihr kennt eine Initiative, die vielen in der Nachbarschaft zugutekommt? Was ist mit eurem Mütterzentrum? Bewerbt euch bis zum 24. August oder schlagt ein Projekt vor, dass unbedingt mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis 2017 ausgezeichnet gehört. Über 50.000 Euro fließen mit Hilfe des Preises in echtes Engagement in der Nachbarschaft.

Alle Infos findet ihr hier und bewerben könnt ihr euch hier.

Seit Juli ist der Bundesverband der Mütterzentren e.V. Mitglied der stärksten Frauenlobby Deutschlands, die sich für die Gleichstellung in Politik und Gesellschaft, auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft engagiert. Der deutsche Frauenrat trifft sich regelmäßig mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien, stößt öffentliche Diskussionen an und fordert Teilhabe und Transparenz.


Als Mitglied können wir z.B. Schwerpunktthemen vorschlagen und unsere Ideen in Fachausschüssen einbringen. Zurzeit gibt es Fachausschüsse zu den Themen Frauengesundheit, Flucht und Integration und zur Bundestagswahl 2017 mit Forderungen, die ihr hier findet.

Wir danken Michaela Adrian und Bettina Demleitner für ihre Arbeit im Vorstand des Bundesverbandes der Mütterzentren. Beide haben sich nicht noch einmal für die Wahl zur Verfügung gestellt.


Wir freuen uns, dass sich Ute Latzel, die bereits die letzten drei Jahre als Vorstandsfrau den Verein unterstützt hat, wieder wählen ließ. Sie ist eine vom Bundesverband ausgebildete Trainerin für Offenes Lernen und Handeln, professionelle Leiterin von Runden Tischen und Geschäftsführerin des Müfaz- das Mütter- und Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus in Bad Nauheim. Utes Energie, ihr juristisches Fachwissen, ihr Charisma und ihre Verbindlichkeit wissen wir alle zu schätzen. Neben Vorstandsfrau Ute Latzel wurden Dagmar Engels und Monika Maier-Luchmann in den Vorstand gewählt. Wir freuen uns, mit Dagmar und Monika zwei gestandenen Mütterzentrumsfrauen an der Spitze zu haben, die sich im Bundesverband schon jahrzehntelang im Steuerungskreis engagiert haben. Außerdem sind sie durch die Arbeit in ihren Häusern mit dem Alltag in den Zentren bestens vertraut, in ihrer Stadt und darüber hinaus gut vernetzt. Monika ist Geschäftsführerin des ZenJA in Langen. Dagmar leitet den Nachbarschatz in Hamburg. Hier findet ihr einen wunderbaren Artikel über Dagmar anlässlich des Verleihung des Hamburger Bürgerpreises.

Braucht ihr neue Flyer, Fotos, Texte, Videos, ein neues Logo oder ein Crowdfunding Konzept für euer Mütterzentrum? YOUVO bringt junge Kreative und gemeinnützige Organisationen zusammen. So haben Studierende und Berufsanfänger die Gelegenheit, nicht nur für die Schublade zu arbeiten und ihr könnt euch besser präsentieren. YOUVO selbst wird finanziell großzügig von Stiftungen unterstützt. So können sich mehrere hauptamtlich Mitarbeitende darum kümmern, dass junge Designer und soziale Organisationen zusammen kommen. YOUVO betont dabei ausdrücklich, dass es bei dem ehrenamtlichen Einsatz nicht darum geht, Arbeitsplätze zu vernichten, sondern „digitale und kreative Ressourcen dort zugänglich zu machen, wo sonst die Mittel dazu fehlen“.  Aber schaut selbst bei YOUVO vorbei.

Und wieder ist das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter mutiger Vorreiter in Sachen demographischer Wandel: Ab August werden Kinder und ältere Menschen in einem Modellprojekt gemeinsam betreut. Erzieherinnen und Altenpflegerinnen werden intensiv im generationenübergreifenden Arbeiten geschult, das Haus wurde umgestaltet. „Es gibt eine gemeinsame Wohnküche zwischen den beiden Gruppenräumen, denn den Mahlzeiten, die zusammen vorbereitet und zusammen gegessen werden, kommt eine besondere Bedeutung zu“, sagt Hildegard Schooß, Initiatorin der Mütterzentrumsbewegung. „Die neuen, nah beieinander liegenden Räumlichkeiten laden auch zu Besuchen ein: Vorlesen im Kinderzimmer, basteln bei den Senioren, Blumenpflege auf dem Laubengang und Musizieren im Gartensalon“, fügt sie hinzu.


Gelegenheiten zur Begegnung von Jung und Alt gab es auch bisher in dem großzügig angelegten Haus samt Garten. Aber die gemeinsame Betreuung geht weit darüber hinaus und hilft, dass aus Begegnungen auch wirklich Beziehungen werden.


Auf dem Fachtag: „Offene Gesellschaft – Wir blicken über den Alltagsrand“, war sogar Außenminister Sigmar Gabriel zu Gast in Salzgitter, denn die Stadt gehört zu seinem Wahlkreis. „Mein größter Wunsch in jungen Jahren war es, mit Kindern und Großeltern gemeinsam am Frühstückstisch zu sitzen. Das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter habe ich schon immer als Idee des Zusammenkommens kennen gelernt“, meinte der Politiker.


Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg und hoffen, dass die Idee Schule macht.

„Falls ihr möchtet, dass in der Zeitung über euer Zentrum berichtet wird, schreibt nicht an den Chefredakteur, sondern an Volontäre und Praktikanten. Die sind immer auf der Suche nach Themen, stecken noch voller Elan und sitzen irgendwann selbst fest im Sattel.“ Das ist nur einer der vielen Tipps, die der Medienprofi Thomas Friemel den Teilnehmerinnen des Fachtags „Wurzeln und Wahrnehmung“ in Leipzig gab.


„Auch nicht die PM mit „Sehr geehrtes Redaktionsteam“ beginnen, sondern konkret die Person mit Namen anschreiben, die über euch berichten soll“, empfahl er außerdem.
Vielen Frauen gefiel auch die Idee, sich mal für einen Tag einen Profifotografen zu leisten, der tolle Fotos von dem Treiben im Mütterzentrum macht, und damit einen Fundus an guten Bildern anzulegen.


Neben praktischen Ratschlägen ging es aber auch um die Fragen: Wo kommen wir her und was bedeutet das für die Zukunft? Welches Problem wollen wir lösen und welcher Zustand tritt ein, wenn wir erfolgreich sind? In einem nächsten Schritt wurde analysiert, welche der eingesetzten Mittel tatsächlich der Verwirklichung unserer Vision dienen.
Einer Vision, die bei vielen Mütterzentren in den Slogans steckt, in deren Kern es meistens darum geht, dass unsere Gesellschaft die Familie, in all ihren Erscheinungsformen, als Glücksspender wahrnimmt.


Unser nächster Workshop zum Thema Öffentlichkeitsarbeit ist am 28. September in Limburg.

Der Bundesverband der Mütterzentren unterstützt die BRIGITTE-Aktion #Pinkfirst: Gemeinsam für Demokratie, Freiheit und Frauenrechte. Erkennungszeichen ist ein pinkfarben lackierter Fingernagel.Pink First BV MZ 2

 

Mütter entscheiden selber wie sie leben wollen.
Für uns haben Frauen und Männer gleiche Rechte und Pflichten - sowohl im privaten als auch im öffentlichen Leben.

 

PinkFirst BV MZ Medium

 

 

Wo steht der Bundesverband und wo wollen wir hin? Wie erreichen wir unsere Ziele mit möglichst großer Wirkung? Und steht der Aufwand dazu in einem vernünftigen Verhältnis?
Drei Tage Ideenaustausch an einem paradiesischen Ort in Brandenburg. Dabei konnten wir von den Erfahrungen der Frauen aus der Anfangszeit der Mütterzentrumsbewegung genauso profitieren, wie von den Beiträgen der Kolleginnen, die zum ersten Mal in unserem Steuerungskreis waren. Und die gleich entschieden haben: "Hier machen wir mit!".

Zwischendurch gab es Zeit für eine Bootsfahrt auf der Havel mit Kormoranen, die sich mit ausgebreiteten Flügeln in den Baumwipfeln gesonnt haben. Köstliches Essen, einen Storch auf dem Dach und ein Klangstein-Konzert in der Jurte mit Uwe Steckhan, der auch die schönen Fotos geschossen hat.

 

Steuerungskreis in ParetzGeschäftsführerin Christiane Liebendörfer

Vorstandsfrau Ute LatzelBootsfahrt

Wurzeln und Wahrnehmung
Mit richtiger Strategie und einfacher Story in die Öffentlichkeit

Fachtag des Bundesverbands der Mütterzentren e.V.

 

Kommunikation und Identität sind das Thema des diesjährigen Fachtags am 20. Mai 2017 in Leipzig. Ein Schwerpunkt ist dabei die Frage der eigenen Verortung: Wo kommen wir her? Was bedeutet Mütterlichkeit in diesem Kontext? Was macht uns aus, gerade hier in Deutschland und mit Blick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der letzten Jahre?

Diese Überlegungen sind auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ausschreibung zum Praktissima-Preis relevant. Sie stellt dieses Jahr die Frage, was Mütterlichkeit für die Mütterzentren bedeutet, egal welchen Namen sie heute tragen – ob Mütterzentrum, Eltern-Kind-Zentrum oder Nachbarschaftszentrum. Der Fachtag kann also bei der Vorbreitung zur Praktissima Bewerbung wichtige Impulse geben.

Herangehensweise

Wir werden uns dem Themenkomplex aus Herkunft, Vision und Verortung auf zwei Ebenen annehmen.

Zum einen auf der Ebene der Identitätsentwicklung: Wofür treten wir ein? Was macht uns aus? Wie finde ich meinen Wesenskern, ohne mich zu verzetteln.
Hier soll es darum gehen, den Kern der in der Organisation gemeinsamen Identität wiederzufinden und ihn im Sinne einer Zukunftsorientierung zu interpretieren. Es werden Methoden aufgezeigt, die dabei helfen, die gemeinsame Vision einer angestrebten Entwicklung zu formulieren und in der Organisation zu verankern.

Zum zweiten auf der Ebene der Identitätsvermittlung: Wie vermittele ich anderen, was ich will und was ich tue? Wie erzähle ich meine Geschichte? Wie gewinne ich andere für meine Ziele? In diesem Teil wollen wir konkrete Hilfestellungen geben, das eigene Selbstverständnis so zu kommunizieren, dass es andere nicht nur verstehen, sondern auch gut finden, ja bestenfalls sogar aktiv unterstützen. Dazu führen wir in das Wesen des Storytellings ein und üben anhand von konkreten Beispielen.

Programm

10.00 Uhr – Mütterzentren
Begrüßung und einleitende Worte im Mütterzentrum Leipzig

10.30 Uhr – Keynote Vom Kern zur Kommunikation
Nur wer seine Identität kennt, begeistert andere.

11.00 Uhr  - Aufteilen in Workshop-Gruppen
Geleitet werden die Workshops vom Berliner Kommunikationsbüros für Social Entrepreneurship "Kombüse". Zu ihren Kunden gehören Organisationen und Unternehmen wie Wellcome, Slow Food Deutschland, die GLS Bank und viele mehr.

11.15 Uhr – Workshop A: Wer bin ich und wenn ja wie viele? - Vom Finden der eigenen Identität (als Grundlage der Kommunikation)
Workshop B: Mutter erzähl mir mal eine Geschichte - Wie man seine Story findet und richtig erzählt.

12.45 Uhr – Mittagspause
Arbeitspause und Zeit für den persönlichen Austausch

13.45 Uhr – Workshop A / Workshop B

15.15 Uhr – Zusammenkommen im Plenum

15.30 Uhr – Abschlussrunde im Plenum
Zusammenführung der Ergebnisse

ca. 16.00 Uhr – Ende des Fachtags

16.30 Uhr – Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Mütterzentren e.V.

 

Tagesordnung als PDF.

Jetzt anmelden.

 

Für Teilnehmer*innen, die am Vorabend anreisen möchten
Wir wollen uns um 17.00 Uhr für eine Stadtführung Leipzig - Wiege der deutschen Frauenbewegung treffen. Für den Abend ist ein lockeres Zusammensitzen und Austauschen in einem Lokal vor Ort möglich. Wer später ankommt, kann gerne noch dazu kommen.
Wir freuen uns auf Euch.

Bitte unterstützt das Eltern-Kind-Zentrum in München-Schwabing mit eurer Unterschrift. Erst hat sich ein Nachbarpaar über Kinderlärm beschwert, jetzt fordert es mit einer Unterlassungsklage, dass die Räumlichkeiten anders genutzt werden. Über fünf Jahre dauert der Streit schon und kostet die engagierten Elki-Mitarbeiterinnen Geld, Zeit und Nerven.
Mütterzentren werten Nachbarschaften auf. Machen sie lebens- und liebenswerter. Sie sind kein öffentliches Ärgernis.

Mit Eurer Unterschrift jetzt das Elki unterstützen.

Wir freuen uns, dass unsere Vorstandsfrau Ute Latzel in das 20-köpfige Gremium der Kommission „Hessen hat Familiensinn“! „Verlässlichkeit gestalten – Perspektiven eröffnen“ berufen wurde.

Die Kommission will herausfinden, wie die bestehenden familienpolitischen Maßnahmen wirken und wo noch nachgebessert werden kann. Als Grundlage dienen vier Dialogforen mit den Themen: „Kinder und Jugend“, „Familie und Beruf“, „Seniorinnen und Senioren“ und „Leben in der Familie“. Außerdem werden Bürgerinnen und Bürger nach ihren Vorstellungen und Wünschen befragt.

Begegnung und Austausch gelingen am besten in einer schönen Umgebung, in der sich jeder wertgeschätzt fühlt.
Das ist der Umkehrschluss der “Theorie der zerbrochenen Fenster”. Dannach kann eine kaputte Fensterscheibe in einem leer stehenden Haus zur Verwahrlosung eines ganzen Straßenzuges führen, wenn es nicht schnell repariert wird.
Der Bau oder die Sanierung von Einrichtungen, in denen sozialer Zusammenhalt und Integration zum Alltag gehören, ist dem Bundesministerium für Umwelt Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit jährlich 200 Millionen Euro wert. Diese Förderung für Kitas, Schulen und Stadtteilzentren läuft bis zum Jahr 2020.

weitere Informationen hier...

Eine gemeinsame Förderung des Bundesbauministeriums und des Familienministeriums findet im Rahmen des Programms: „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds statt. Hier werden junge Menschen bei der Überwindung von sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen beim Übergang von Schule in den Beruf unterstützt.


Nähere Infos dazu finden Sie hier.

Manche Bücher sind so schön, innig und heilsam, wie ein Nachmittag voller guter Gespräche mit der besten Freundin. Genau so ein Buch hat Claudia Holst herausgegeben. Die Psychologin, Künstlerin und fünffache Mutter hat Frauen gebeten, über ihr Muttersein zu schreiben. Herausgekommen sind Geschichten über den Versuch, Familie zu dem Ort zu machen, an den sich später alle gern erinnern, aber auch über den Stress im Alltag und den Einfluss, den unsere eigenen Mütter auf uns haben. Aquarelle, Fotografien und Filzcollagen illustrieren den Band über Mütterlichkeit in all ihren Facetten.

Muetterbilder VLB

 

Claudia Holst (Hg.in)

MütterBilder

Christel Göttert Verlag
24 Euro

Der Praktissimapreis des Bundesverbands der Mütterzentren wurde am 18. November im Mütterzentrum Langen vergeben. Diesjähriges Thema: „Vom Ankommen, Bleiben und zusammen Wachsen - Mütterzentren: familiäre Zufluchtsorte für Mütter, Väter und Kinder aus aller Welt“

Mütterzentren berichteten vom Miteinander der Kulturen in Ihren Häusern. Von bewährten und neuen Angeboten. Sie teilten mit uns Ihre guten Erfahrungen, Ideen und Geschichten. Sie ließen Betroffene zu Wort kommen. Was war für sie wichtig, um gut anzukommen und angenommen zu werden?
Die diesjährigen Preisträger erzählten in vorbildlicher Weise, wie Sie Missverständnisse und Konflikte erlebten, lösten und vermieden. Ferner berichteten Sie von Situation in denen Sie Ihre Routinen ändern mussten, um neue Wege zu gehen.

Durch den Abend führten unser Vorstandsmitglied Ute Latzel, sowie unsere Geschäftsführerin Christiane Liebendörfer.

Den mit 5.000 € dotierten Hauptpreis gewann das Mütterzentrum Huchting. Die Auszeichnung überreichte Sabine Kriechhammer-Yagmur (Bildungsreferentin für interkulturelle Themen). Der zweite Preis in Höhe von 3.000 € wurde überreicht von Cihad Taskin (DIL (Diversity Managment und Interkulturelle Kompetenz) und ging an das Familien-Zentrum-Freudenstadt e.V. Den dritten Preis in Höhe von 2.000 Euro erhielt das SOS Kinderdorf Mütterzentrum Zwickau e.V., übergeben von unserer Pressereferenten Beatrice Schilling.

Die Preisträger:

  • Mütterzentrum Huchting e.V.
  • Familien-Zentrum Freudenstadt e.V.
  • SOS Kinderdorf Mütterzentrum Zwickau e.V.

Bilder der Preisverleihung:

Alle Gewinner der Praktissima 2016

 

Wir möchten Euch herzlich zum jährlichen Bundesverbandstreffen aller Mütterzentren einladen. Es steht dieses Jahr unter dem Motto - Ich. Du.
Wir. Im Mütterzentrum. - Nimm Platz am Dorfbrunnen der Moderne. Gemeinsam mit Euch wollen wir mit einem individuellem Blick auf die aktuellen
Herausforderungen in Mütterzentren in den Autausch gehen.

Alle weiteren Informationen zu unserem Bundesverbandstreffen könnt ihr dem unten stehenden Programmpunkten entnehmen.

Wir bitten Euch euch bis zum 15.11.2016 anzumelden.

Wie immer ist für eine Kinderbetreuung gesorgt.

Wir freuen uns Euch bald in Langen zu diesem wertvollen Ereignis begrüßen zu dürfen.

 

Programm

Freitag, den 18.11.2016 - Interkultureller Abend mit Verleihung der Praktissima

16.00 Uhr – Herzlich Willkommen
Ankommen & Begrüßung im Mütterzentrum Langen e.V.

17:00 Uhr – Praktissima 2016
Preisverleihung

18.30 Uhr – Festliches Abendessen

20.00 Uhr – Kultur International
gemeinsamer Ausklang des Abends mit kleiner Überraschung

 

Samstag, den 19.11.2016 - Viel Raum für Austausch.

09.00 Uhr – Ich. Du. Wir. Im Mütterzentrum.
Heute sind wir die Praxisexpertinnen. Ein methodischer Austausch mit
individuellem Blick auf die aktuellen Herrausforderungen in Mütterzentren.

12.30 Uhr – Stärkung und Gespräche
Arbeitspause und Zeit für den persönlichen Austausch

13.45 Uhr – Neues aus dem Bundesverband

14.00 Uhr – Voneinander lernen

15.30 Uhr – Auf Wiedersehen
gemeinsamer Abschluss & Resümee

 

Mit unserem Praktissima-Thema haben wir in diesem Jahr ins Schwarze getroffen. Die Angebote in den Mütterzentren reichen von einem Sorgentelefon auf Arabisch, über Nähgruppen, in denen Deutsch gelernt wird bis zu einem Willkommensfrühstück im Flüchtlingsheim, damit die Familien auf vertraute Gesichter treffen, wenn sie ins Mütterzentrum kommen.

Vom Mütterzentrum e.V. Leipzig kommt eine Anfrage, die wir gern an die anderen Häuser weiterleiten möchten. Laura Will schreibt: Wir beschäftigten uns derzeit mit der Konzeption sogenannter "Brückengruppen": Einer Initiative, die Flüchtlingsfamilien erreichen und für Eltern-Kind-Gruppen/öffentliche Kinderbetreuung interessieren will. Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, ob unsere KollegInnen in den anderen Bundesländern bereits ähnliche Initiativen gestartet haben, damit wir uns ggf. austauschen und beraten können.
Kontakt: 0341 47839343

Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut: Bündnis um die Nationale Armutskonferenz fordert drei Schritte gegen Kinderarmut

Rund 3 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen, so Erhebungen des Statistischen Bundesamtes. Jedes fünfte Kind lebt in Armut. Materielle Armut ist zentraler Risikofaktor für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut (17. Oktober) fordert ein Bündnis aus 40 Sozial- und Familienverbänden und Kinderschutzorganisationen um die Nationale Armutskonferenz von der Politik drei Schritte gegen Kinderarmut.

Im Aufruf „Keine Ausreden mehr: Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen!“ formuliert das Bündnis Forderungen, die jetzt in die Programmdebatte der Parteien zur Bundestagswahl einfließen sollen. Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut fordern die Bündnispartner drei Schritte gegen Kinderarmut:


1. Das Existenzminimum von Kindern muss realistisch ermittelt werden. Der Bedarf, der im Regelsatz festgelegt ist, darf nicht einfach aus Ausgabepositionen der ärmsten Haushalte abgeleitet werden. Es gilt die tatsächlichen Bedürfnisse u.a. für Kleidung und Schulmaterial zu erheben.


2. Die Ungerechtigkeiten in der Familienförderung müssen abgebaut werden. Aktuell werden Kinder gutverdienender Eltern durch die Kinderfreibeträge stärker unterstützt als Kinder Erwerbsloser oder mittlerer Einkommensbeziehender.


3. Leistungen müssen einfacher gestaltet und leichter zugänglich sein. Langfristig sollten Familien alle Leistungen für ihre Kinder über eine Stelle in einem Auszahlungsbetrag beziehen.


Die Bündnispartner betonen: „Die unterzeichnenden Organisationen werden aufmerksam verfolgen, welchen Stellenwert die Beseitigung von Kinderarmut in den Wahlprogrammen erhält.“

 

Die Erklärung und eine Auflistung der unterzeichnenden Organisationen können Sie hier als .pdf herunterladen.

> Aktuelles:

Bundesverbandstreffen 2017

Ein Diskurs um den Begriff der Mütterlichkeit

Wir möchten Euch herzlich zum jährlichen Bundesverbandstreffen aller Mütterzentren einladen.

Alle  Informationen zu unserem Bundesverbandstreffen... weiterlesen

Nachlese zum Fachtag: „Wurzeln und Wahrnehmung“

„Falls ihr möchtet, dass in der Zeitung über euer Zentrum berichtet wird, schreibt nicht an den Chefredakteur, sondern an Volontäre und Praktikanten. Die sind immer auf der Suche nach Themen, stecken... weiterlesen

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