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Um Kindern von getrennt lebenden Eltern zu helfen, auch zu dem Elternteil Kontakt zu halten, der in einer anderen Stadt wohnt, vermittelt die Initiative „Flechtwerk 2+1 gGmbH“  bundesweit „Kinderzimmer auf Zeit“, in denen sich der angereiste Elternteil mit seinem  Kind treffen kann.

„Nicht jeder hat die finanziellen Mittel, den ganzen Tag mit seinem kleinen Kind  in der Stadt herumzulaufen, in den Zoo und in Restaurants zu gehen“, sagt Annette Haber, die Initiatorin des Projekts, das unter dem Namen „Mein Papa kommt“ bekannt wurde.

Kinder brauchen einen Raum, in dem sie mit ihrem Vater oder ihrer Mutter spielen, lesen, kuscheln und basteln können. Am besten einen Raum, der ihnen immer vertrauter wird. "Ständige Ortsveränderungen beim Umgangsbesuch erschweren die sichere Eltern-Kind-Bindung in der Erinnerung der Kinder ", sagt Annette Habert.

Trennungen sind ein gesellschaftliches Problem

Mütterzentren, die interessiert sind als institutioneller Gastgeber gelegentlich am Wochenende ein „Kinderzimmer auf Zeit“ anzubieten, erhalten von Flechtwerk organisatorische und pädagogische Unterstützung, um das Thema in die laufende Arbeit einzubeziehen. Ein Nebeneffekt dieser Kooperation wäre außerdem, dass ein neuer Personenkreis die Mütterzentren kennenlernt.

Zusätzlich zu dem "Kinderzimmer auf Zeit" vermittelt Flechtwerk Vätern  und Müttern nach der Trennung kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten am Wohnort des besuchten Kindes.

Der Bundesverband der Mütterzentren hält eine Zusammenarbeit mit der „Flechtwerk 2+1 gGmbH“  vor allem deshalb für wünschenswert, weil wir einen ähnlichen Blick auf Familie haben:  Trennung ist für uns kein  individuelles Problem, mit dem jeder allein fertig werden muss, sondern ein gesellschaftliches. Denn mit den Folgen leben wir alle.

Weitere Informationen findet ihr hier.

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