facebook

Am 13. und 14. November 2015 waren Gründungsfrauen von Mütterzentren ebenso anwesend wie Mütter, die erst vor kurzer Zeit die Welt der Mütterzentren für sich entdeckt haben. Lebens- und Vereinserfahrung traf sich hier mit „jungen“ Ideen für ein zeitgemäßes Wirken von Mütterzentren in ihrem jeweiligen sozio-kulturellen Umfeld in Städten und ländlichen Gemeinden. Eine grandiose Mischung!

In diesem November  feierte der Bundesverband der Mütterzentren e.V. sein dreißigjähriges Bestehen im SOS-Mütterzentrum Salzgitter. 60 Frauen aus 17 Mütterzentren in 16 Städten  aus 9 Bundesländern waren unsere Gäste beim Jubiläumswochenende im SOS-Mütterzentrum Mehrgenerationenhaus in Salzgitter. Weiter waren unter den Gratulanten Salzgitters stellvertretender Bürgermeister Klaus Poetsch, Ulrich Paschold vom Familienministerium und Alexander Nöhring vom Zukunftsforum Familie e.V. aus Berlin.

Thema der Veranstaltung war die Frage, was zum Guten Leben in Deutschland gehört und wie Mütterzentren zu einem gelungenen Leben beitragen können. Antwort darauf gab die aus Berlin angereiste Schriftstellerin Irina Liebmann: „Es geht um Zusammensein, Schutz und Geborgenheit anbieten, ein Netz aufbauen und Halt geben und darum, dass jeder einen Platz am Tisch und eine Stimme hat“. Probleme, so Liebmann, werden pragmatisch gelöst, mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen.

Ulrich Paschold  lobte die unterstützenden Angebote für Familien in den Mütterzentren und plädiert dafür, dass es für Männer und Frauen während der Familienphase leichter werden muss, aus dem Beruf aus- und wieder einzusteigen, ohne einen Karriereknick befürchten zu müssen. Da sei die Wirtschaft gefordert. Alexander Nöhring war begeistert von dem freiwilligen Engagement  in den Mütterzentren und betonte, dass das Ehrenamt Professionalität nicht ausschließe.

> Termine:

Wir leben Leben rgbLogo OHJA ohne Verbandsname rgb

logo ashokaLogo Robert Bosch Stiftunglogo BfFSFJ rgbapfelbaum logo rgb kl