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Und wieder ist das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter mutiger Vorreiter in Sachen demographischer Wandel: Ab August werden Kinder und ältere Menschen in einem Modellprojekt gemeinsam betreut. Erzieherinnen und Altenpflegerinnen werden intensiv im generationenübergreifenden Arbeiten geschult, das Haus wurde umgestaltet. „Es gibt eine gemeinsame Wohnküche zwischen den beiden Gruppenräumen, denn den Mahlzeiten, die zusammen vorbereitet und zusammen gegessen werden, kommt eine besondere Bedeutung zu“, sagt Hildegard Schooß, Initiatorin der Mütterzentrumsbewegung. „Die neuen, nah beieinander liegenden Räumlichkeiten laden auch zu Besuchen ein: Vorlesen im Kinderzimmer, basteln bei den Senioren, Blumenpflege auf dem Laubengang und Musizieren im Gartensalon“, fügt sie hinzu.


Gelegenheiten zur Begegnung von Jung und Alt gab es auch bisher in dem großzügig angelegten Haus samt Garten. Aber die gemeinsame Betreuung geht weit darüber hinaus und hilft, dass aus Begegnungen auch wirklich Beziehungen werden.


Auf dem Fachtag: „Offene Gesellschaft – Wir blicken über den Alltagsrand“, war sogar Außenminister Sigmar Gabriel zu Gast in Salzgitter, denn die Stadt gehört zu seinem Wahlkreis. „Mein größter Wunsch in jungen Jahren war es, mit Kindern und Großeltern gemeinsam am Frühstückstisch zu sitzen. Das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter habe ich schon immer als Idee des Zusammenkommens kennen gelernt“, meinte der Politiker.


Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg und hoffen, dass die Idee Schule macht.

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