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Bundesverband der Mütterzentren e.V.

Streiktuch 46x31.6In 3 Wochen ist es so weit: Am 9. Mai gehen wir in Berlin gemeinsam auf die Straße. Wir möchten euch ermutigen, die Demo „100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor“ in eure Häuser, Teams und Netzwerke weiterzutragen und selbst dabei zu sein.

Die Forderungen der Kampagne machen deutlich: Sorgearbeit braucht nicht nur mehr Sichtbarkeit und Anerkennung, sondern echte Gleichstellung, wirksamen Gewaltschutz, ein geschlechtersensibles Gesundheitssystem und politische Rahmenbedingungen, die Mütter und andere Sorgeverantwortliche spürbar entlasten und stärken.

Macht die Demo bei euch vor Ort sichtbar, zum Beispiel mit Aushängen, Hinweisen in euren Gruppen oder über eure Social-Media-Kanäle. Auch kleine Protestspaziergänge können eine gute Möglichkeit sein, schon vor dem 9. Mai ein Zeichen zu setzen.

Hier findet ihr Plakate und Materialien zum Weitergeben:
Plakate und Materialien herunterladen

Mehr Infos zu den Forderungen gibt es hier:
 Zu den politischen Forderungen

Die Telegram-Gruppe zur Vernetzung findet ihr hier:
Zur Telegram-GruppeZur Telegram-Gruppe

Wir freuen uns, wenn viele von euch am 9. Mai dabei sind!

Die Bewerbungsfrist für die Praktissima 2026 läuft noch bis zum 30. Juni und wir freuen uns schon auf eure Projekte! Zeigt uns, wie ihr Gemeinschaft stärkt, Teilhabe ermöglicht und Räume schafft, in denen Menschen nicht nur ankommen, sondern auch mitgestalten können.

Unterstützt wird die Preisvergabe seit vielen Jahren von der Stiftung Apfelbaum, die auch in diesem Jahr wieder 5.000 €, 3.000 € und 2.000 € für die ersten drei Plätze zur Verfügung stellt.

Bereits heute möchten wir die Jury vorstellen:

Anja Krug Metzinger 400x400 Neu Anja Krug-Metzinger

Anja Krug-Metzinger ist freie Regisseurin und Autorin. In den letzten Jahren hat sie sich intensiv mit der Geschichte der Mutterschaft beschäftigt und gezeigt, warum Gemeinschaft und Unterstützung in der Kindererziehung so wichtig sind.

Monika Neise Monika Neise

Monika Neise, Diplom-Sozialpädagogin, bringt jahrzehntelange Erfahrung in der sozialen Arbeit mit. Sie kennt die Herausforderungen und Potenziale von Mütterzentren aus der Praxis.

Beate von Miquel 400x400 neu Dr. Beate von Miquel

Dr. Beate von Miquel, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats, vereint wissenschaftliche und politische Expertise. Sie setzt sich für Gleichstellung, soziale Gerechtigkeit und bessere Rahmenbedingungen für Frauen und Familien ein.

 
Alle Infos zur Ausschreibung findet ihr hier. Habt ihr Fragen? Dann meldet euch gerne bei uns – oder schaut in den nächsten Wochen auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei, wo wir weitere Einblicke in die Praktissima geben.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Paragraph 48 x 36.1Seit dem 1. Januar 2026 gelten neue steuerliche Regelungen für gemeinnützige Organisationen. Für viele Mütterzentren interessant: Die Übungsleiterpauschale und die Ehrenamtspauschale wurden erhöht. Auch einige Grenzen im Gemeinnützigkeitsrecht wurden angehoben, was kleineren Organisationen mehr Spielraum geben kann.

Wichtig ist trotzdem: Nicht jede Änderung ist für jedes Haus automatisch relevant. Prüft deshalb immer, was für eure Arbeit, eure Buchhaltung und eure Regelungen vor Ort tatsächlich eine Rolle spielt, und sprecht bei Unsicherheiten mit eurer Steuerberatung.

Einen kompakten Überblick über die Neuerungen findet ihr hier:

Bundesforum Familie 48x36.1Mit der Publikation „Familien und Klima“ macht das Bundesforum Familie deutlich: Damit Familien klimafreundlich handeln können, braucht es gute Rahmenbedingungen und Orte, an denen nachhaltiges Handeln im Alltag überhaupt möglich wird.

Als Mitglied im Bundesforum Familie haben wir die Perspektive der Mütterzentren in diesen Austausch eingebracht. Denn für uns ist klar: Familienfreundlicher Klimaschutz gelingt nicht allein durch Appelle. Er braucht politische Rahmenbedingungen und Orte, an denen gemeinschaftliche Lösungen wachsen können.

Und wir sind überzeugt: Mütterzentren sind solche Orte. Hier wird jeden Tag sichtbar, wie nachhaltiges Handeln gemeinschaftlich, niedrigschwellig und alltagsnah gelebt werden kann. Beim Kochen, Tauschen, Reparieren, Weitergeben, Gärtnern und gemeinsamen Lernen entstehen konkrete Möglichkeiten für Familien.

Am Mütterzentrum Langen wird exemplarisch sichtbar, was in vielen Mütterzentren längst gelebt wird. Mit dem Projekt „wirFAIRändern“ wird dort gezeigt, wie Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zusammenwirken. Gerade das macht Mütterzentren so wichtig: Sie verbinden soziale Fragen mit ökologischem Handeln und schaffen Räume, in denen Familien Selbstwirksamkeit erleben.

Hier könnt ihr die komplette Broschüre nachlesen.

Lesebox Übergabe

In den letzten Wochen sind 350 Vorlese- und Leseboxen in 205 Mütterzentren und offenen Häusern für Jung und Alt in ganz Deutschland angekommen! Dank der Kooperation mit der Stiftung Lesen und der Unterstützung durch die Deutsche Bahn Stiftung konnten wir diese Schatzkisten voller Geschichten bundesweit vermitteln.

Mit den Boxen ist nicht nur neuer Lesestoff in die Häuser eingezogen, sondern auch viel Freude am gemeinsamen Lesen, Vorlesen und Entdecken. Die Bücher laden Kinder und Erwachsene dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Geschichten zu teilen und gemeinsam neue Welten kennenzulernen.

Gerade das passt so gut zu Mütterzentren: Lesen verbindet Generationen, stärkt Sprache und schafft Gemeinschaft. Ob beim Vorlesenachmittag, im offenen Treff oder ganz spontan zwischendurch – die Boxen schaffen wertvolle Momente der Begegnung. Genau deshalb ist diese Aktion so besonders. Wir sind dankbar, dass wir diese wunderbare Kooperation mit der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung begleiten und die Boxen in so viele Mütterzentren und offene Häuser für Jung und Alt bundesweit vermitteln durften.

Wir wünschen allen großen und kleinen Lesern viel Freude mit den neuen Geschichten und unvergessliche gemeinsame Momente!

IMG 6509Die Praktissima-Ausschreibung ist veröffentlicht! Ihr findet sie auf unserer Homepage. Bitte schaut euch die aktuellen Teilnahmebedingungen an. In den kommenden Wochen teilen wir zusätzliche Informationen auch auf unseren Social-Media-Kanälen.

Mit der Praktissima machen wir sichtbar, was Mütterzentren jeden Tag leisten: Gemeinschaft stärken und Teilhabe ermöglichen. Gerade weil sich Lebensmodelle verändern und der Alltag für viele individueller und auch einsamer wird, sind Mütterzentren als soziale Infrastruktur unverzichtbar.

Die Vergabe der Praktissima wird seit 26 Jahren durch die Stiftung Apfelbaum ermöglicht, die uns das Preisgeld zur Verfügung stellt. Es erwarten euch 5.000, 3.000 und 2.000 € für die ersten drei Plätze.

Bewerbt euch bis zum 30. Juni und zeigt uns, wie ihr in eurem Haus Gemeinschaft stärkt. Welche Herausforderungen beschäftigen euer Mütterzentrum und wie reagiert ihr darauf? Wie sorgt ihr dafür, dass Menschen bei euch nicht nur ankommen, sondern auch mitgestalten können?

Hier geht es zur Ausschreibung.

IMG 6514Am Samstag, den 9. Mai 2026 findet in Berlin zum zweiten Mal die Demonstration „100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor“ statt. Im letzten Jahr waren wir als Teilnehmende dabei. In diesem Jahr sind wir als Bundesverband Mitveranstaltende.

Warum wir auf die Straße gehen: Mütter und andere Sorgeverantwortliche tragen jeden Tag Verantwortung für die Gesellschaft. Sie halten den Alltag am Laufen, mit Kinderbetreuung, Pflege, Organisation und emotionaler Arbeit. Trotzdem fehlen bis heute faire Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem, in der Verteilung von Sorgearbeit und in der sozialen Absicherung. Das ist keine Privatfrage, das ist eine Frage von Gleichstellung und Zukunftsfähigkeit.

Mütterzentren und daraus entstandene offene Häuser zeigen längst, wie es anders geht. In euren Zentren wird Sorgearbeit sichtbar. Gemeinschaft entsteht. Teilhabe wird möglich, auch mit Kind oder pflegebedürftigem Angehörigen. Genau diese Haltung soll in Berlin sichtbar werden.

Wir wünschen uns, dass möglichst viele Mütterzentren und offene Häuser vor Ort dabei sind. Kommt mit euren Teams, euren Ehrenamtlichen und allen, die sich verbunden fühlen. Wenn ihr Unterstützung bei Mobilisierung oder Anreiseplanung braucht, meldet euch bei uns.

Die genauen Informationen zu Ablauf und Zeiten teilen wir zeitnah.

IMG 6505Gemeinsam mit dem Mütterforum Baden-Württemberg haben wir Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet. Damit machen wir unsere Werte und Leitlinien nach außen sichtbar.

Mütterzentren sind aus der Frauen- und Mütterbewegung entstanden. Viele Zentren nennen sich heute Familienzentren, Eltern-Kind-Zentren, Mehrgenerationenhäuser oder Nachbarschaftstreffs. Entscheidend ist nicht der Name, sondern wie ein Zentrum arbeitet und wofür es steht.

Im Papier heben wir unsere Willkommenskultur, das Gastgeber:innen-Prinzip und die Selbstorganisation hervor. Alle Menschen können ankommen, sich einbringen und mit ihren Stärken mitgestalten.

Ein weiterer Kernpunkt ist, dass Kinder selbstverständlich dabei sind. Teilhabe wird möglich, weil Familienalltag nicht ausgeklammert wird, sondern mitgedacht und willkommen ist.

Gleichzeitig benennen wir klar, was unser Profil ausmacht. Selbsthilfegeprägte Zentren verbinden Selbstorganisation, Praxisexpertise und Empowerment mit einem klaren Einsatz für Gleichstellung. Und wir sagen deutlich, warum das politisch relevant ist. Sorgearbeit wird noch immer vorwiegend von Frauen geleistet. Mütterzentren stärken Mütter und andere sorgende Personen und machen Sorgearbeit sichtbar, würdig und teilbar.

Hier könnt ihr das Papier lesen und direkt herunterladen.

IMG 6501Seit dem 13. Januar 2026 läuft Mother’s Baby von Johanna Moder bundesweit im Kino.

Wir unterstützen den Film, weil er Themen berührt, die viele Mütter kennen, die aber gesellschaftlich noch zu oft tabuisiert werden. Der Film erzählt von einer Mutter, die nach der Geburt eine Distanz zu ihrem Baby spürt und beginnt, an allem zu zweifeln.

Mütterzentren setzen genau dort an, wo viele allein bleiben. Wir schaffen Räume, in denen Sorgen ausgesprochen werden dürfen und in denen Gemeinschaft entlastet. Mother’s Baby kann ein Anlass sein, über Erwartungen an Mutterschaft, psychische Belastungen und Selbstbestimmung ins Gespräch zu kommen.

Wenn euer Kino den Film noch nicht zeigt, fragt gerne direkt vor Ort nach. Der Verleih stellt zudem gern Material bereit. Kontakt: jip film & verleih, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

IMG 6507Das Speed Dating Ü60 im ZenJA Langen bietet Menschen ab 60 Jahren die Möglichkeit, sich in angenehmer und ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. In einem gemütlichen Café-Rahmen stehen persönliche Gespräche, neue Begegnungen und gemeinsames Lachen im Mittelpunkt.

Conny Mahler, die Gastgeberin, hat sich bei dem Konzept am klassischen Speed-Dating-Format orientiert: In kurzen Gesprächsrunden kommen Damen und Herren miteinander ins Gespräch. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für freien Austausch. Wer Interesse an weiterem Kontakt hat, kann dies diskret und anonym über kleine Kennenlernzettel mitteilen. Die Weitergabe der Botschaften erfolgt vertraulich und respektvoll.

Das Format zeigt, wie Mütterzentren Gemeinschaft ermöglichen, auch über klassische Familienangebote hinaus. Es schafft einen offenen, niedrigschwelligen Raum gegen Einsamkeit, stärkt Teilhabe im Alltag und bringt Menschen zusammen.

Für mehr Informationen kontaktiert gerne direkt das ZenJA Langen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

IMG 6512Ende Oktober 2025 haben wir Gabriele Friedrich im SOS-Kinderdorf Sachsen / Mehrgenerationenhaus Zwickau in den Ruhestand verabschiedet. Es war ein wunderschöner Tag. Persönlich, würdig und voller Verbundenheit. Und er hat noch einmal sichtbar gemacht, wie viel Kraft in Mütterzentren steckt, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft über Jahre mittragen.

Gabi hat über viele Jahre nicht nur ihr Haus geprägt, sondern auch den Bundesverband, im Vorstand und im Steuerungskreis. Sie hat Netzwerke geknüpft, Perspektiven zusammengeführt und dafür gesorgt, dass Mütterzentren in den östlichen Bundesländern im Verband sichtbar und gut vertreten sind. Diese Kontinuität macht einen Unterschied, für Häuser vor Ort und für unsere gemeinsame Stimme als Bewegung.

In der Rede einer Wegbegleiterin klang das besonders stark an: „Warum ist bei allen Reden zur deutschen Einheit in den letzten Jahren eigentlich niemand auf die Idee gekommen, Mütterzentren als das gesamtdeutsche Erfolgsmodell zu beschreiben?“

Mütterzentren und alle offenen Häuser, die aus der Bewegung entstanden sind, u.a. Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren, stärken Frauen, Kinder und Familien und schaffen gesellschaftlichen Zusammenhalt im Alltag. Genau das brauchen Nachbarschaften, wenn Lebensmodelle vielfältiger werden und Menschen leichter vereinzeln.

Wir sagen: „Danke, Gabi.“ Für deine Klarheit, deine Empathie und deine Ausdauer. Und wir freuen uns, dass Norma Reinsdorf die Arbeit im SOS-Kinderdorf Sachsen / Mehrgenerationenhaus Zwickau gemeinsam mit dem Team weiterführt.

Jubiläum 48x36.1 KleinUnser Jubiläum in Stuttgart war ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Mütterzentren. Mehr als 130 Teilnehmende kamen zusammen und wurden gleich zu Beginn durch Grußworte aus Politik und EU gewürdigt. Ursula von der Leyen erinnerte in ihrer Videobotschaft an die Strahlkraft der Mütterzentren und sagte, sie verbinden „Alltagspragmatismus und Vision“. Bundesfamilienministerin Karin Prien betonte, dass Mütterzentren öffentliche Wohnzimmer sind und eine unverzichtbare Rolle für Familien und Gleichstellung spielen. Landtagspräsidentin Muhterem Aras würdigte die Bewegung mit den Worten, Mütterzentren seien in ihrer Zugewandtheit ein wunderbarer Beitrag zur Demokratie und ein echter Gewinn für jedes Quartier.

In der Kelter Wangen zeigte sich, wie lebendig und zukunftsorientiert die Mütterzentrumsbewegung ist. Auf dem Podium diskutierten Vertreterinnen aus Wissenschaft und Politik gemeinsam mit Frauen aus den Häusern über soziale Nachhaltigkeit, Teilhabe und die politische Bedeutung offener Begegnungsorte. Gründerinnen erinnerten an die Wurzeln der Bewegung. Die Praktissima-Preisträgerinnen zeigten, wie innovativ Mütterzentren heute arbeiten und wie Zukunft praktisch gestaltet wird.

Das Jubiläum war ein Ort voller Begegnungen, Impulse und gemeinsamer Energie. Es machte sichtbar, wie viel Mütterzentren bewegen und wie wichtig sie für Familien, Nachbarschaften und unsere Gesellschaft sind. Die Grußworte von Karin Prien und Ursula von der Leyen könnt ihr euch noch einmal anschauen. Beide unterstreichen, wie unverzichtbar die Arbeit der Mütterzentren heute ist.

Adventskalender 48x 361 KleinIn diesem Jahr erzählen wir im Advent die Geschichten von 24 Frauen aus Mütterzentren in ganz Deutschland. Viele von ihnen stehen mitten im Alltag unserer Häuser. Einige blicken auf die Anfänge zurück und zeigen, wie alles begonnen hat. Gemeinsam machen sie sichtbar, was Mütterzentren stark macht: Mut, Care-Arbeit, Neuanfang, Engagement und Verantwortung.

Mit jedem Beitrag wird deutlich, wie lebendig und vielfältig unsere Bewegung ist. Die Geschichten zeigen, wie Frauen Teilhabe ermöglichen, Familien begleiten, Demokratie im offenen Treff leben und Räume schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen und mitgestalten können. Der Adventskalender verbindet persönliche Einblicke mit gesellschaftlicher Bedeutung und zeigt, warum offene Häuser unverzichtbar sind.

Wir laden euch ein, den Kalender mitzuerleben. Täglich auf Instagram und Facebook und gesammelt auf unserer Website. Teilt die Beiträge und zeigt mit uns, wie viel Kraft in den Mütterzentren steckt.

Foto Jahresplaner 48x 361 KleinUnser Jahresplaner 2026 ist da und begleitet uns durch das kommende Kalenderjahr. Er steht unter dem Motto „Alltag leben. Zukunft gestalten. Gesellschaft stärken“.

Im Planer findet ihr alle wichtigen Termine und Veranstaltungen des Bundesverbands, farblich markiert und gut sichtbar. So habt ihr das Verbandsjahr im Blick und könnt eure eigenen Aktivitäten vor Ort gut anschließen.

Damit wir Ressourcen schonen, verschicken wir den Planer nur auf Anfrage. Schreibt uns einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und sagt uns, wie viele Exemplare ihr benötigt und wohin sie geschickt werden sollen. Wer weniger Platz im Büro hat, kann den Planer auch herunterladen und ausdrucken.

Umweltpreis 48x 361 KleinDas Repair Café des Familienzentrums Tausendfüßler e. V. in Obertshausen hat den Umweltpreis 2025 von Bündnis 90/Die Grünen Stadt und Kreis Offenbach erhalten. Die Auszeichnung zeigt, wie stark Mütterzentren zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen. Unser Jahresthema „Mütterzentren nachhaltig gut“ hat es über die letzten zwei Jahre sichtbar gemacht. Das Repair Café beweist es im Alltag. Nachhaltigkeit beginnt vor Ort und entsteht durch gemeinsames Handeln.

Mehr als 30 Ehrenamtliche reparieren hier defekte Alltagsgegenstände. Besucherinnen und Besucher bringen sich ein und erleben, dass Reparieren, Teilen und Wiederverwenden möglich sind. Gleichzeitig wächst Gemeinschaft. Menschen unterstützen einander und erleben Selbstwirksamkeit.

Das Projekt verbindet praktische Umweltarbeit mit sozialer Teilhabe. Kleidertausch und offenes Wohnzimmer ergänzen das Angebot. In vielen Mütterzentren wird Nachhaltigkeit bereits genauso gelebt. Wir gratulieren dem Team herzlich. Der Preis zeigt, welche Wirkung Mütterzentren für eine nachhaltige Gesellschaft entfalten.

Stiftung Lesen 48x36.1 KleinWir freuen uns sehr über ein besonderes Geschenk für alle Mütterzentren. Die Stiftung Lesen stellt im kommenden Jahr Vorlese- oder Leseboxen zur Verfügung, finanziert durch die Deutsche Bahn Stiftung. Die Boxen bringen neuen Lesestoff im Wert von jeweils 250 Euro in die Mütterzentren und laden Kinder und Familien zum gemeinsamen Entdecken ein.

Lesen öffnet Türen. Es erweitert den Wortschatz, stärkt Selbstvertrauen und ermöglicht Teilhabe. Genau deshalb ist diese Förderung so wertvoll. Die Boxen kommen dort an, wo Familien gemeinsam Alltag leben, Geschichten teilen und neue Welten kennenlernen – mitten in den Mütterzentren.

Alle Mütterzentren haben bereits eine Mail mit Informationen zum Bestellvorgang erhalten. Falls ihr sie nicht bekommen habt, kontaktiert uns gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

100T Mütter 48x361 mmSchon im Mai haben wir vor dem Brandenburger Tor gemeinsam mit vielen Bündnispartner*innen ein starkes Zeichen gesetzt: 100.000 Mütter – laut und sichtbar für Gleichstellung, Frauengesundheit und die Rechte von Müttern.

Im September ging die Bewegung in Mainz weiter. Dort wurde deutlich: Es braucht klare politische Veränderungen, damit Mütter und Sorgeleistende in unserer Gesellschaft nicht länger unsichtbar bleiben. Katharina Binz, Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz, forderte, Mütter konsequent in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Entscheidungen zu rücken. Auch andere Stimmen – etwa aus dem Hebammenverband – machten klar: Faire Bedingungen, gerechte Verteilung von Sorgearbeit und ein diskriminierungsfreies Gesundheitssystem sind keine Wünsche, sondern notwendige Schritte für eine gerechte Zukunft.

Für uns als Bundesverband war es wichtig, auch in Mainz präsent zu sein – um die Stimme der Mütterzentren einzubringen. Denn in über 350 Mütterzentren wird jeden Tag gelebt, was auf der Straße gefordert wird: Sorgearbeit sichtbar machen, Gemeinschaft stärken und Teilhabe ermöglichen.

Wir bleiben laut – gemeinsam mit euch!

Jubiläum 48x36.1Am 7. November 2025 begrüßen wir euch in der Kelter in Stuttgart-Wangen. Freut euch auf eine inspirierende Jubiläumsfeier mit namhaften Gästen, einer spannenden Podiumsdiskussion, der Verleihung des Praktissima-Preises 2025 und vielem mehr. Am 8. November 2025 folgt unser Fachtag zum Thema soziale Nachhaltigkeit, bei dem wir die praktische Umsetzung entsprechender Maßnahmen in den Vordergrund stellen möchten.

Sei Teil dieses besonderen Moments – wir freuen uns auf dich!

👉 Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Barrierefrei HP 48x361 mmSeit dem 28. Juni 2025 ist das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft. Für die meisten Mütterzentren gilt es nach aktuellem Stand nicht unmittelbar. Relevant wird es vor allem dann, wenn über die eigene Webseite etwas verkauft oder kostenpflichtig buchbar ist (z. B. Tickets, Kurse, Produkte). Laut Artikel vom Haus des Stiftens gilt zudem eine Ausnahme für Kleinstorganisationen mit weniger als 10 Mitarbeitenden und unter 2 Mio. € Jahresumsatz.

👉 Artikel lesen – Haus des Stiftens

Vorlesen 48x361 mmDer Bundesweite Vorlesetag findet jedes Jahr im November statt. Neu ist in diesem Jahr die Aktion der Omas for Future: Sie stellen das Kinderbuch „Oma, erzähl mir von der Zukunft!“ bereit und laden ein, daraus vorzulesen.

Mütterzentren können sich als Vorleseorte registrieren und erhalten ein kostenloses Exemplar des Buchs. Die Geschichte von Lilly, ihrer Oma und Flori dem Regenbogenwurm nimmt Kinder ab 6 Jahren mit auf eine Reise in fünf Zukunftsstädte – voller Ideen für ein nachhaltiges und glückliches Leben.

👉 So geht’s: Registriert euer MüZe als Vorleseort: omasforfuture.de/vorleseorte und holt euch bis 10.11. euer kostenloses Buch.

Diese Aktion bietet Mütterzentren eine schöne Gelegenheit, Kinder für Zukunftsthemen zu begeistern und das MüZe als lebendigen Ort der Gemeinschaft zu zeigen.

 

Wir leben Leben rgb

Mütterlichkeit hat kein Geschlecht

Praktissima 2026

Alltag, der stärkt: Wie Mütterzentren Gemeinschaft möglich machen.

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Unsere Forderungen

Starke Mütterzentren brauchen starke Rahmenbedingungen.
Damit sie Gemeinschaft, Teilhabe und Unterstützung ermöglichen können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen.
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