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Alltag, der stärkt: Wie Mütterzentren Gemeinschaft möglich machen.
Es sind oft die kleinen Dinge, die unseren Alltag ausmachen: ein Lächeln am Morgen, eine offene Tür, ein Platz am Tisch, ein offenes Ohr. In Mütterzentren werden aus diesen kleinen Dingen große Kräfte. Hier entstehen Gemeinschaften, die tragen, bevor man überhaupt weiß, dass man gehalten werden muss. Neue Begegnungen machen Mut und schaffen Unterstützung, die im Leben vieler Familien einen entscheidenden Unterschied macht.
Lebensmodelle entwickeln sich weiter, der Alltag wird individueller – und Mütterzentren reagieren auf diese Veränderung. Ihr schafft weiterhin Orte, an denen Menschen ankommen, sich gesehen fühlen und miteinander wachsen können. Orte, an denen Gemeinschaft im Alltag gelebt wird – stark und wertvoll für alle, die bei euch ein- und ausgehen.
Worum geht es?
Für die Praktissima 2026 möchten wir genau diese Momente sichtbar machen. Zeigt uns euren Prozess: welche Herausforderungen beschäftigen euch, wie reagiert ihr darauf und inwiefern stärkt das die Gemeinschaft – im Großen wie im Kleinen. Vielleicht möchtet ihr uns zeigen, wie ihr Familien unterstützt, Kooperationen im Stadtteil lebt oder welche Momente von Vertrauen und Zusammenhalt euren Alltag prägen.
Einsendeschluss: 30.06.2026
Es winken 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro für die ersten drei Plätze.
Die Preisvergabe findet am 20. November 2026 im Rahmen unserer Fachtagung statt.
Gestern. Heute. Morgen. Mütterzentren im Laufe der Zeit – unser Blick
Seit der Gründung der Mütterzentren war es eure Stärke, mit knappen Mitteln Großes zu erreichen. Doch was wäre, wenn ... ihr alle Möglichkeiten hättet, um eure Visionen ohne Einschränkungen zu verwirklichen?
Unser Mütterzentrum im Jahr 2030 – so gestalten wir soziale Nachhaltigkeit, wenn wir die Mittel und Möglichkeiten dazu haben.
Denkt groß! Zeigt, was möglich wäre. Stellt euch vor, dass ihr könnt, was ihr wollt – denn genau das habt ihr schon oft bewiesen.
Wie sieht eure Zukunftsvision aus?
Welche Angebote und Projekte stärken euer Miteinander langfristig?
Welche Strukturen braucht ihr, um eure Vision zu verwirklichen?
Welche Kooperationen oder Rahmenbedingungen wären hilfreich?
Ihr wisst: Nachhaltigkeit ist eines der großen Zukunftsthemen. Doch sie bedeutet mehr als Umweltschutz – sie bedeutet soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Gemeinschaft. Ihr schafft Orte, die Familien stärken, Nachbarschaften verbinden und gesellschaftlichen Wandel ermöglichen. Beim diesjährigen Praktissima-Preis geht es darum, eure Vision für 2030 sichtbar zu machen:
Wie stellt ihr euch ein sozial nachhaltiges Mütterzentrum der Zukunft vor?
Welche Hürden gibt es – und wie könnten sie gemeinsam überwunden werden?
Ob geschrieben, gebastelt, gefilmt oder fotografiert – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Bitte beachtet die Ausschreibungsrichtlinien. Es winken 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro für die ersten drei Plätze. Die Preisvergabe findet am 7. November in einem feierlichen Rahmen in Stuttgart statt.
Der Bundesverband der Mütterzentren schreibt seit 2000 jedes Jahr einen Best-Practise-Preis unter den Mütterzentren aus. Das Jahresthema wird im Steuerungskreis bestimmt.
Der Preis ist dotiert mit 10.000 €, die unter drei Preisträgerinnen aufgeteilt wird.
Wir danken der Stiftung Apfelbaum für die freundliche und langjährige Unterstützung der Praktissima.
Der Ehrenpraktissima-Preis zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich für Mütterzentren besonders verdient gemacht haben.
Bisherige Preisträger*innen:
Witta Pohl, Schauspielerin
Otti Geschka, Staatssekretärin a.D., Hessen
Dr. Jürgen Borchert, Richter am Landessozialgericht, Darmstadt
Wilhelm Wenning, Oberbürgermeister der Stadt Fürth
2025 Gestern. Heute. Morgen. Mütterzentren im Laufe der Zeit (Mütterzentrum Langen e.V., Eltern-Kind-Zentrum Stuttgart-West e. V., Mütter- und Familientreff Erlangen e.V., Frauen- und Familienzentrum FrauenFreiRäume e.V.)
2024 Machen ist wie Wollen - nur krasser. Nachhaltigkeit in Mütterzentren (Mütter- und FamilienZentrum Karben e.V., Mütter- und Familientreff Erlangen e.V., Mütter- und Familienzentrum Huchting e. V.)
2023 Sisterhood in Mütterzentren - Wie wir Frauen stärken (Mütter- und Familientreff Erlangen, Familieninsel Gilching, SOS-Kinderdorf Sachsen/Mehrgenerationenhaus Zwickau)
2021 Mütterzentren - pandemieerprobt in die Zukunft (Frauen- und Familienzentrum FrauenFreiRäume Rheinheim, Mütterzentrum Osterholz-Tenever, Mütter- und Familienzentrum Karben)
2020 Mütterlichkeit hat kein Geschlecht - Was Frauen* und Männer* in Mütterzentren suchen und finden (Familienzentrum Gaisenhaus Stuttgart, MütZe Ingelheim, ZenJa Langen)
2019 Arbeitszeit ist Lebenszeit: Was bedeutet das in Bezug auf die Arbeit in Mütterzentren? (Ekiz Stuttgart, MütZe Ingelheim, Mütterzentrum Immenrode)
2017 Ankommen in Mütterzentren: Ein Blick auf Mütterlichkeit im globalen Kontext (Müfaz Bad Nauheim, Familienzentrum Freiburg, Mütterzentrum Waltrop)
2016 Vom Ankommen, Bleiben und zusammen Wachsen. Mütterzentren: familiäre Zufluchtsorte für Mütter, Väter und Kinder aus aller Welt (Mütterzentrum Huchting, Familienzentrum Freudenstadt, SOS Mütterzentrum Zwickau)
2015 Das Gute Leben: Auf die Zutaten kommt es an (Mütterzentrum Fulda, ZenJA Langen, Familienzentrum Schopfheim und Mütterzentrum Huchting)
2014 Wir leben Leben - Da will ich dabei sein! (Nachbarschatz Hamburg, Familienzentrum Limburg, Familienzentrum Taunusstein)
2013 Intergenerativ - geht das? (SOS Mütterzentrum Salzgitter, SOS Mütterzentrum Zwickau, Müfaz Bad Nauheim)
2012 Unser Mütterzentrum im Jahr 2020 - Zukunftsvisionen und wie wir sie verwirklichen könn(t)en (Familienzentrum Limburg, Mütterzentrum Freiburg, Mütterzentrum Immenrode)
2011 Mütterzentren als Orte der Familienbildung (ZenJA Langen, Mütterzentrum Leipzig, Mütterzentrum Mössingen, Sonderpreis: Familienbande Kamen)
2010 Netzwerke knüpfen und Kooperationspartner pflegen (Mütterzentrum Duisburg, Müfaz Bad Nauheim, Familienzentrum Limburg)
2009 Das Handwerk der Öffentlichkeitsarbeit (Familienbande Kamen, Mütterzentrum Fulda, Mütterzentrum Duisburg)
2008 Wir leben Leben - Das soziale Unternehmen Mütterzentrum (Mütterzentrum Bamberg, Mütterzentrum Fulda, Mütterzentrum Duisburg)
2006 Fachfrau Mutter - Beratung im offenen Café (SOS Mütterzentrum Wilhelmshaven, Familienzentrum Freudenstadt, Familienzentrum Sonthoven)
2005 Besonders erfolgreiche Dienstleistungen für den Stadtteil (Hell-Ga Düsseldorf, Mütterzentrum Rheinfelden, SOS Mütterzentrum Wilhelmshaven)
2004 Besondere Formen der Betreuung von Kindern (Mütterzentrum Klara Freiburg, Mütterzentrum Bremerhaven, Mütterzentrum Bondorf)
2003 Integration von Menschen mit Behinderungen (Mütterbüro Dortmund, Mütterzentrum Mössingen, SOS Mütterzentrum Zwickau)
Für die Praktissima 2020 haben wir das Gender-Thema gewählt, um ein deutliches Zeichen für Geschlechtervielfalt und Gleichstellung zu setzen. Wir erteilen eine klare Absage an Akteure der extremen Rechten und Konservativen, für die nur eine binäre Geschlechterordnung zählt, die patriarchale Strukturen verherrlichen und die mit Hetze und Hasskommentaren versuchen, das Rad zurückzudrehen. Mit unserer Kampagne „Mütterlichkeit hat kein Geschlecht“ wollen wir uns gegen Antifeminismus, Frauen*hass und LGBTIQ*feindlichkeit wehren und einer Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft entgegenwirken.
Adventskalender zum Nachlesen: 24 Frauen. 24 Geschichten.
Im vergangenen Advent haben Frauenaus verschiedenen Generationen, wie Mütterzentren entstanden sind, wie sie heute wirken und warum sie für die Zukunft unverzichtbar bleiben.