Mit der Publikation „Familien und Klima“ macht das Bundesforum Familie deutlich: Damit Familien klimafreundlich handeln können, braucht es gute Rahmenbedingungen und Orte, an denen nachhaltiges Handeln im Alltag überhaupt möglich wird.
Als Mitglied im Bundesforum Familie haben wir die Perspektive der Mütterzentren in diesen Austausch eingebracht. Denn für uns ist klar: Familienfreundlicher Klimaschutz gelingt nicht allein durch Appelle. Er braucht politische Rahmenbedingungen und Orte, an denen gemeinschaftliche Lösungen wachsen können.
Und wir sind überzeugt: Mütterzentren sind solche Orte. Hier wird jeden Tag sichtbar, wie nachhaltiges Handeln gemeinschaftlich, niedrigschwellig und alltagsnah gelebt werden kann. Beim Kochen, Tauschen, Reparieren, Weitergeben, Gärtnern und gemeinsamen Lernen entstehen konkrete Möglichkeiten für Familien.
Am Mütterzentrum Langen wird exemplarisch sichtbar, was in vielen Mütterzentren längst gelebt wird. Mit dem Projekt „wirFAIRändern“ wird dort gezeigt, wie Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zusammenwirken. Gerade das macht Mütterzentren so wichtig: Sie verbinden soziale Fragen mit ökologischem Handeln und schaffen Räume, in denen Familien Selbstwirksamkeit erleben.


